Gesamtkosten:
Systemkosten: 0 €
Gefälleestrichkosten: 0 €
Gesamtbetrag: 0 €
Hinzu kommen noch Pauschalen für die Baustelleneinrichtung und die Bauschuttentsorgung, die allerdings sehr individuell ausfallen können. Das liegt an der Zugänglichkeit des Geländes, den Laufwegen usw.
Ebenso ob eine Baustellentoilette erforderlich ist oder eine vor Ort verwendet werden darf. Des Weiteren ist auch ein Gerüst erforderlich, das sehr individuell für jedes Gelände berechnet werden muss. Ebenso hat die Geometrie des Balkones Einfluss auf den Preis.
Die Preise verstehen sich als Anhaltspunkte und können erst durch den Sachverständigen vor Ort exakt definiert werden.

Die Sanierung Ihres Balkons kann eine wertvolle Investition sein, die die Lebensdauer und Ästhetik Ihres Außenbereichs erheblich verbessert. Um unvorhergesehene Ausgaben zu vermeiden, ist es entscheidend, regelmäßige Prüfungen durchzuführen und kleinere Schäden frühzeitig zu beheben.
Je besser Sie vorbereitet sind, desto einfacher wird der Sanierungsprozess. Sie sollten sich auch über mögliche Fördermittel und Kostenreduktionsstrategien informieren, um Ihre Ausgaben zu minimieren. Der richtige Umgang mit der Sanierung kann nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Lebensqualität auf Ihrem Balkon steigern.
Grundlagen der Balkonsanierung
Die Balkonsanierung ist notwendig, um Sicherheit, Funktionalität und Werterhalt zu gewährleisten. Schäden entstehen durch Witterungseinflüsse, Nutzung oder Materialermüdung. Risse in der Oberfläche oder Rost an Geländern sind häufige Anzeichen.
Eine rechtzeitige Sanierung schützt die Bausubstanz und verhindert Unfälle. Achten Sie bei der Inspektion auf Feuchtigkeit, undichte Stellen und strukturelle Schwächen.
Überblick über Sanierungsmethoden
Je nach Schadensbild kommen verschiedene Methoden infrage:
- Oberflächenreparatur: Versiegelung bei geringfügigen Rissen.
- Rissinjektion: Verwendung von Epoxidharz bei tiefen Rissen.
- Balkonabdichtung: Schutzschicht gegen Feuchtigkeit.
Die Wahl der Methode sollte ein Fachmann anhand des Balkonzustands bestimmen.
Balkonsanierung Kosten im Überblick
Die Kosten der Balkonsanierung setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, die Sie bei der Planung berücksichtigen sollten. Materialkosten, Arbeitskosten sowie Zusatzkosten spielen eine entscheidende Rolle in der Gesamtsumme.
Materialkosten
Materialpreise variieren je nach Belag (Fliesen, Holz, Beschichtungen).
Fliesen: ca. 30–100 €/m², Holz meist teurer.
Hochwertige Materialien sind langlebiger und wartungsärmer.
Zusätzliche Ausgaben für Dämmung oder Unterkonstruktionen können die Gesamtkosten erhöhen.
Arbeitskosten
Die Arbeitskosten hängen von Komplexität, Region und Arbeitsaufwand ab.
Handwerker berechnen in der Regel 60–100 €/Stunde.
Ein Kostenvoranschlag schafft Transparenz und erleichtert die Budgetplanung.
Zusatzkosten und Unvorhergesehenes
Berücksichtigen Sie Entsorgungskosten, Genehmigungen und mögliche Zusatzarbeiten.
Ein Puffer von 10–20 % des Budgets ist empfehlenswert, um unvorhergesehene Ausgaben abzudecken.
Balkonsanierung Kosten richtig einschätzen
Eine genaue Kostenschätzung hilft, Ausgaben zu planen und Angebote zu vergleichen.
Voranschläge einholen
Vergleichen Sie mindestens drei Angebote.
Diese sollten alle Kostenpositionen – Material, Arbeitszeit, Zusatzkosten – enthalten.
Ein schriftlicher Kostenvoranschlag schützt vor Nachzahlungen.
Preisbeispiele
- Versiegelung: 50–80 €/m²
- Bodenbelag erneuern: 30–200 €/m²
- Geländer erneuern: 100–300 €/lfm
Planung und Vorbereitung
Eine gute Planung ist entscheidend.
Auswahl des Fachunternehmens
Prüfen Sie:
- Erfahrung und Referenzen
- Kundenzufriedenheit
- transparente Angebote
Mehrere Angebote und persönliche Gespräche helfen bei der Wahl des richtigen Partners.
Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung in der Balkonsanierung. Lassen Sie sich persönlich beraten und sichern Sie sich eine professionelle Umsetzung für Ihren Balkon!
Zeitplanung und Ablauf
Berücksichtigen Sie:
- Vorbereitungszeit (Planung, Angebotsphase)
- Bauzeit (Dauer der Arbeiten)
- Pufferzeit (Verzögerungen, Wetter)
Ein abgestimmter Zeitplan mit dem Unternehmen sorgt für einen reibungslosen Ablauf.

Umsetzung der Balkonsanierung
1. Alte Beläge entfernen
Fliesen, Holz- oder WPC-Dielen müssen gegebenenfalls abgetragen werden. Auch lose oder beschädigte Fugen sollten entfernt werden.
2. Schäden am Untergrund beheben
Risse im Beton oder Mörtel werden aufgefüllt und glatt gespachtelt. Bei stark beschädigten Betonplatten kann eine Teil- oder Komplettsanierung nötig sein.
3. Abdichtung erneuern
Die Abdichtung ist das Herzstück jeder Balkonsanierung. Sie verhindert eindringendes Wasser, das zu Schäden im Tragwerk führen kann. Übliche Methoden sind:
- Flüssigabdichtung
- Dichtfolie
- Bitumen- oder Polymerbeschichtungen
4. Neuer Bodenbelag
Sobald die Abdichtung getrocknet ist, kann ein neuer Belag verlegt werden:
- Fliesen: langlebig und pflegeleicht
- Holzdielen/WPC: natürliche Optik, angenehm für Barfußgänger
- Bodenplatten aus Beton oder Naturstein: robust, wetterbeständig
5. Geländer und Ausstattung
Metallgeländer auf Rost prüfen und bei Bedarf streichen oder austauschen. Auch Pflanzenkübel, Markisen oder Lichtsysteme können nach der Sanierung installiert werden.
Nachbereitung und Schlussabnahme
Abnahme der Arbeiten
Die Abnahme erfolgt durch den Bauleiter oder Fachmann. Prüfen Sie:
- Materialqualität
- Vollständigkeit der Arbeiten
- Sauberkeit der Baustelle
Mängel sofort dokumentieren und besprechen.
Gewährleistung und Garantie
- Gewährleistungsdauer: meist mindestens 2 Jahre
- Prüfen Sie Umfang, Fristen und Meldepflichten bei Mängeln
- Vereinbarungen schriftlich festhalten
Finanzierung und Fördermittel
Eigenkapital und Finanzierung
Mit Eigenkapital vermeiden Sie Schulden. Alternativ bieten sich an:
- Bankdarlehen (feste Laufzeit und Zinsen)
- Ratenfinanzierung (monatliche Raten)
- Bausparverträge (Kapitalaufbau + zinsgünstige Darlehen)
Staatliche Förderungen
Nutzen Sie mögliche Zuschüsse:
- KfW: Förderprogramme für energetische Sanierungen
- BAFA: Förderungen nach Sanierungsart
- Steuerliche Absetzbarkeit bestimmter Sanierungskosten
Eine Balkonsanierung ist oft komplexer, als man auf den ersten Blick denkt – schließlich ist der Balkon das Bauteil, das am stärksten Wind, Wetter und Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.
FAQ – Balkonsanierung
Wann ist eine Sanierung zwingend erforderlich?
Man sollte handeln, wenn sichtbare Schäden auftreten:
- Risse im Fliesenbelag oder in den Fugen.
- Abplatzender Beton an der Unterseite (Anzeichen für korrodierenden Stahl).
- Feuchte Stellen an der Fassade rund um den Balkonanschluss.
- Lockere Geländerverankerungen.
Muss ich eine Baugenehmigung einholen?
In der Regel ist eine reine Instandsetzung (neue Abdichtung, neue Fliesen) genehmigungsfrei. Wenn Sie jedoch die Statik ändern, den Balkon vergrößern oder eine Verglasung anbringen, ist meist eine Genehmigung erforderlich.
Was sind die wichtigsten Schritte bei der Sanierung?
- Abbruch: Entfernen des alten Belags und Estrichs bis zur Rohbetonplatte.
- Untergrundvorbereitung: Ausbesserung von Betonschäden.
- Gefälleherstellung: Ein Balkon braucht mind. 2 % Gefälle, damit Wasser abfließt.
- Abdichtung: Einsatz von Flüssigkunststoff oder Bitumenbahnen.
- Belag: Fliesen, Naturstein, WPC-Dielen oder eine Beschichtung.
Welches Material eignet sich am besten für den Belag?
| Material | Vorteile | Nachteile |
| Fliesen/Feinsteinzeug | Pflegeleicht, robust | Frostempfindlich bei Verlegefehlern |
| WPC/Holz | Barfußfreundlich, warme Optik | Pflegeaufwand (Holz), heizt sich auf (WPC) |
| Flüssigkunststoff | Absolut wasserdicht, geringe Aufbauhöhe | Optik eher funktional |
| Steinteppich | Edle Optik, wasserdurchlässig | Teurer, Reinigung etwas aufwendiger |
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
Die Kosten variieren stark je nach Zustand, Größe und Umfang der Maßnahmen. Einfache Abdichtungsarbeiten beginnen bei ca. 80–150 €/m², umfassende Sanierungen inkl. Belagserneunerung liegen zwischen 400–900 €/m².
Für einen durchschnittlichen Balkon (6–10 m²) sind Gesamtkosten von 4.500 bis 9.000 € realistisch.
Wer zahlt bei einer Eigentumswohnung?
Das ist oft ein Streitpunkt. Grundsätzlich gilt:
- Sondereigentum: Den Oberflächenbelag (Fliesen, Dielen) zahlt meist der Eigentümer.
- Gemeinschaftseigentum: Die konstruktiven Teile (Betonplatte, Abdichtung, Geländer) zahlt die Eigentümergemeinschaft (WEG).
