Kellersanierung Kostenrechner: Preise pro m² – innen & außen

Keller-Innenabdichtung

Hinweis: Es handelt sich hierbei um einen Richtwert und um keinen konkreten Endpreis. Dies kann lediglich der Sachverständige vor Ort beurteilen und einen finalen Festpreis angeben.

Ein feuchter Keller ist mehr als nur ein Ärgernis – er ist verschenktes Potenzial. Ob zusätzlicher Wohnraum, Homeoffice oder wertsteigernde Sanierung: Eine Kellersanierung kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Doch viele Eigentümer stellen sich zuerst die gleiche Frage: Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Genau hier setzt unser Kostenrechner an. Er hilft Ihnen dabei, schnell und unkompliziert eine realistische Einschätzung für Ihre individuelle Kellersanierung zu erhalten – transparent, nachvollziehbar und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Was kostet eine Kellersanierung?

Kosten für die Kellerabdichtung von innen

Die Kosten für eine Kellersanierung von innen können je nach Umfang der Sanierung, den verwendeten Materialien und den regionalen Preisen für Fachhandwerker stark variieren.

Als grobe Orientierung:

  • Abdichtung einer Wandfläche: 350 € bis 650 € pro Quadratmeter
  • Komplette Kellersanierung: Das kommt auf die Größe des Kellers, auf die örtlichen Gegebenheiten, und auf den ursprünglich verwendeten Baustoff an. Aussagen hierzu sind somit nahezu nicht möglich. Die spätere Nutzung oder ggf. die Umnutzung des Kellers als Wohnraum beeinträchtigen die Preisfindung stark.

Kosten die Abdichtung von Kellern von außen

Die Kosten für eine Kellersanierung von außen variieren stark und hängen von mehreren Faktoren ab. Ein genauer Kostenvoranschlag kann nur nach einer individuellen Begutachtung durch einen Fachmann erstellt werden.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Kellersanierung?

Größe des Kellers: Je größer die zu abdichtende Fläche, desto höher die Kosten.

Art der Abdichtung:

  • Schwarze Wanne: Günstigste Variante, aber weniger langlebig als andere Methoden.
  • Weiße Wanne: Sehr dicht, aber aufwendig und teuer.
  • Braune Wanne: Kombination aus beidem, mittlere Preisklasse.
  • K-Wanne: Flexibel und langlebig, aber auch teuer.
  • Flüssigkunststoffe: Umweltfreundlich und flexibel, Kosten variieren je nach Hersteller.

Zustand des Mauerwerks:

  • Schäden: Bestehende Risse oder Löcher müssen vor der Abdichtung repariert werden. Evtl. sind Ausgleichsputze erforderlich.

Bodenbeschaffenheit:

  • Hohes Grundwasser: Erfordert zusätzliche Maßnahmen wie Drainagen.

Zugänglichkeit:

  • Enge Baustellen: Erhöhen den Arbeitsaufwand und damit die Kosten.
  • Zusätzliche Rückbauten: Erhöhen die Kosten teils dramatisch.

Regionale Unterschiede:

  • Lohnkosten und Materialpreise können je nach Region variieren.

Die Kosten können somit stark variieren und sind von diversen Punkten abhängig.

Innen- oder Außenabdichtung – was ist günstiger?

Ob eine Innen- oder Außenabdichtung die bessere Wahl ist, hängt immer von der Ursache der Feuchtigkeit und den baulichen Gegebenheiten ab. Während eine Innenabdichtung häufig kostengünstiger umgesetzt werden kann, ist eine Außenabdichtung in vielen Fällen die nachhaltigere Lösung, da sie das Eindringen von Feuchtigkeit bereits an der Kelleraußenwand verhindert.

Eine Innenabdichtung eignet sich vor allem dann, wenn eine Ausschachtung des Gebäudes nicht oder nur mit großem Aufwand möglich ist. Sie verursacht meist geringere Baukosten und kann schneller durchgeführt werden.

Eine Außenabdichtung ist dagegen deutlich aufwendiger. Das Erdreich muss entlang der Kellerwände freigelegt werden, bevor die Abdichtung erneuert werden kann. Dadurch entstehen höhere Kosten, gleichzeitig wird jedoch die Ursache der Feuchtigkeit häufig dauerhaft beseitigt.

Welche Variante wirtschaftlich sinnvoller ist, lässt sich nur nach einer Begutachtung des Gebäudes beurteilen. Unser Kostenrechner bietet Ihnen für beide Verfahren eine erste realistische Kosteneinschätzung.

Warum eine Kellersanierung wichtig ist

Feuchtigkeit im Keller entsteht oft schleichend – durch aufsteigende Nässe, undichte Außenwände oder Kondensation.
Wird das Problem ignoriert, kann es zu Schimmel, Salzablagerungen, Rissen im Mauerwerk oder gar zu Statikproblemen kommen.

Eine Sanierung sorgt nicht nur für trockene Wände, sondern verbessert auch:

  • die Raumluftqualität
  • die Energieeffizienz
  • den Wert der Immobilie
  • Mehr Nutzungsmöglichkeiten

Ein trockener Keller ist die Grundlage für ein gesundes Zuhause – und oft die Voraussetzung für energetische Sanierungen.

Welche Verfahren gibt es bei der Kellersanierung?


Unser Tipp:

Nutzen Sie den Rechner, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Für ein verbindliches Angebot zur Kellersanierung vereinbaren Sie bitte einen Termin mit einem unserer Fachberater.

Jetzt anrufen 06281 5644 977


Tipps für Hausbesitzer

  • Sachverständigenrat: Lassen Sie sich zuerst von einem Fachmann begutachten – Ursachenanalyse ist wichtig (Feuchtigkeit von außen? aufsteigend? Schadhafte Dämmung?).
  • Mehrere Angebote einholen: Da die Preisunterschiede groß sein können, lohnt der Vergleich.
  • Verfahren genau verstehen: Nicht alle Maßnahmen sind gleichwertig – z. B. Innenabdichtung schützt nicht vor neu eindringender Feuchtigkeit von außen.
  • Langfristige Perspektive einnehmen: Qualität zählt – eine mangelhafte Abdichtung kann später deutlich höhere Kosten verursachen.
  • Fördermöglichkeiten prüfen: Manche Maßnahmen könnten durch KfW Zuschüsse oder günstige Kredite unterstützt werden.
  • Kosten-Nutzen abwägen: Wenn z. B. ein Keller später als Wohnraum genutzt werden soll, ist eine hochwertige Abdichtung + Dämmung sinnvoll.
  • Folgearbeiten planen: Nach der Abdichtung sind oft Trocknung, Putz- / Fliesenarbeiten oder Dämmen nötig – diese Kosten ebenfalls berücksichtigen.

Wie läuft eine Kellersanierung ab?

Kellersanierung in 4 Schritten

Eine fachgerechte Kellersanierung folgt in der Regel einem klaren Ablauf. Entscheidend ist, zunächst die Ursache des Schadens zu erkennen und nicht nur die sichtbaren Folgen zu behandeln.

1. Schaden und Ursache feststellen
Zunächst wird geprüft, woher die Feuchtigkeit oder andere Schäden stammen. Dabei können beispielsweise eindringendes Wasser, aufsteigende Feuchtigkeit, Risse oder eine unzureichende Abdichtung die Ursache sein.

2. Keller trocknen und Ursache beseitigen
Feuchte Bereiche müssen gegebenenfalls getrocknet werden. Gleichzeitig wird die Ursache der Durchfeuchtung behoben, beispielsweise durch eine geeignete Abdichtung oder eine andere Sanierungsmaßnahme.

3. Keller abdichten und sanieren
Je nach Schadensbild kommen unterschiedliche Verfahren infrage. Dazu gehören unter anderem eine Außen- oder Innenabdichtung, eine Horizontalsperre, Rissverpressung oder spezielle Sanierputzsysteme.

4. Oberflächen wiederherstellen
Nach der Sanierung können beschädigte Putzflächen, Böden oder andere Oberflächen wiederhergestellt werden. Bei einer energetischen Sanierung können zusätzlich Dämmmaßnahmen sinnvoll sein.

Der genaue Ablauf hängt vom Zustand des Gebäudes, der Ursache der Schäden und den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine individuelle Schadensanalyse ist daher die Grundlage für die Auswahl der geeigneten Sanierungsmaßnahmen.

DIN 18533: Fachliche Grundlagen der Kellersanierung

Bei der Planung einer Kellersanierung müssen die vorhandene Bausubstanz, die Bauweise und die zu erwartende Wassereinwirkung berücksichtigt werden. Für die Abdichtung erdberührter Bauteile ist insbesondere die DIN 18533 relevant. Sie unterscheidet verschiedene Wassereinwirkungsklassen und stellt Anforderungen an die Planung und Ausführung von Abdichtungen.

Darüber hinaus können WTA-Merkblätter wichtige technische Hinweise für die Planung und Ausführung von Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Bauwerken liefern. Welche Abdichtung oder Sanierung im Einzelfall geeignet ist, hängt jedoch immer vom konkreten Schadensbild und den baulichen Gegebenheiten ab.

Bei einer Kellersanierung sollte deshalb nicht nur die sichtbare Feuchtigkeit betrachtet werden. Entscheidend ist, die Ursache zu bestimmen und darauf aufbauend ein geeignetes Sanierungskonzept zu entwickeln.

Kellersanierung: Fördermöglichkeiten und Steuervorteile

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Kellersanierung finanziell zu unterstützen:

Tipp: Eine vorherige Energieberatung oder Bausachverständigen-Begutachtung kann ebenfalls förderfähig sein!

FAQ – Kellersanierung Kosten

Was ist eine Kellersanierung?

Eine Kellersanierung umfasst verschiedene Maßnahmen, mit denen Feuchtigkeitsschäden, Undichtigkeiten, Risse oder andere Schäden an Kellerwänden, Boden und Bauteilen behoben werden. Welche Sanierung notwendig ist, hängt von der Ursache und dem Zustand des Kellers ab.

Was kostet eine professionelle Kellersanierung?

Die Kosten einer Kellersanierung hängen vom Schadensumfang und der gewählten Abdichtungsmethode ab. Entscheidend sind Ursache der Feuchtigkeit, betroffene Fläche und Zugänglichkeit der Kellerwände.

Für ein Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten durchschnittlich meist zwischen 8.000 € und 25.000 €.

Viele Hausbesitzer suchen online nach Begriffen wie „ISOTEC Kellersanierung Kosten“, um ein Gefühl für marktübliche Preise zu bekommen. Die genannten Richtwerte entsprechen typischen Preisbereichen spezialisierter Fachbetriebe.

Was kostet eine Kellersanierung bei Feuchtigkeit?

Die Kosten bei Feuchtigkeitsschäden variieren je nach Ursache:

  • Aufsteigende Feuchtigkeit: 210–350 € pro m
  • Seitlich eindringende Feuchte: 400–800 € pro m² (Außenabdichtung)
  • Innenabdichtung als Alternative: 450–600 € pro m²

Je früher saniert wird, desto geringer bleiben Folgeschäden wie Schimmel oder Putzabplatzungen sowie Folgekosten für technische Trocknungen.

Was kostet eine Kellersanierung im Altbau?

Bei einem Altbau sind die Kosten oft höher, da:

  • alte Abdichtungen beschädigt sind oder gänzlich fehlen
  • Naturstein- oder Mischmauerwerk besondere Verfahren erfordert
  • eine Horizontalsperre meist fehlt und somit verbaut werden muss
  • zusätzliche Drainagearbeiten nötig sein können

Rechnen Sie mit 500–900 € pro m², abhängig vom Zustand und der gewählten Sanierungsmethode.

Was kostet eine Kellersanierung nach Wasserschaden?

Nach einem Wasserschaden (z. B. durch Starkregen oder Rohrbruch) entstehen Kosten für:

  • Trocknung: 500–2.500 €
  • Pilzsanierung: 1.000–5.000 €
  • Abdichtung/Risssanierung: ab 250 € pro Meter
  • Komplettsanierung: im fünfstelligen Bereich beginnend

Die tatsächlichen Kosten hängen vom Ausmaß des Schadens und der Durchfeuchtung ab.

Was kostet eine Kellerabdichtung von innen per Injektion?

Die Injektionsmethode (z. B. bei Rissen) kostet:

  • Rissinjektion: 250–600 € pro laufendem Meter
  • Injektion gegen aufsteigende Feuchtigkeit: 200–350 € pro m

Diese Methode ist günstiger als eine Außenabdichtung, eignet sich jedoch nicht für jeden Schadensfall.

Was kosten nachträgliche Kellerabdichtungen?

Nachträgliche Abdichtungen sind oft notwendig bei Altbauten ohne funktionierende Sperrschicht.

  • Nachträgliche Feuchtigkeitssperre im Mauerwerk: 200–350 € pro m
  • Vertikalabdichtung außen: 400–800 € pro m²

Die Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus liegen häufig zwischen 20.000 € und 50.000 €.

Was kostet eine Vertikalabdichtung am Keller?

Die Vertikalabdichtung schützt die Kelleraußenwände gegen seitlich eindringende Feuchtigkeit.

  • Freilegen der Kellerwand: 40–70 € pro m²
  • Abdichtung + Schutzschicht: 400–550 € pro m²
  • Gesamt: 440–620 € pro m²

Wichtig zu wissen: 

Ist das Mauerwerk bereits völlig durchfeuchtet und der Putz weist Hohlstellen auf oder es besteht bereits Schimmel auf den Wänden im Keller, ist eine Sanierung von innen immer die wirtschaftlich günstigere Lösung.

Bei einer Sanierung von außen entstehen, neben den Kosten für die Ausschachtung, auch zusätzliche Kosten für die anschließenden Maßnahmen der Trocknung, des Entfernens des Schimmelpilzes und des Neuverputzens.


Über diesen Kostenrechner

Die fachliche Datenbasis und Preislogik basiert auf der Expertise von Bernhard Widmann (Getifix-wb). Die technische Entwicklung und datenschutzkonforme Programmierung erfolgte durch die Agentur one22.